Hamburg

DER HYGIA-BRUNNEN UND DIE CHOLERA IN HAMBURG

Das Hamburger Rathaus

DIE ZEIT DER HAMBURGER GÄNGEVIERTEL

Im Herzen der Hansestadt Hamburg, vor dem imposanten Rathaus, erhebt sich der Hygia-Brunnen als stummer Zeuge einer dunklen Periode in der Stadtgeschichte. Dieser Brunnen steht nicht nur für kunstvolles Design, sondern erinnert auch an die Choleraepidemie von 1892 und die traurige Realität der Gängeviertel, die einst das Stadtbild prägten.

 

Der Hygia-Brunnen:

 

Der Hygia-Brunnen wurde im Jahr 1895 geschaffen und ist ein Meisterwerk des Bildhauers Hugo Lederer. Er ist der Göttin Hygia gewidmet, der griechischen Göttin der Gesundheit. Der Brunnen ist ein Symbol für die Wichtigkeit von Hygiene und Gesundheit in der Gesellschaft. Die Skulptur der Göttin Hygia thront in der Mitte des Brunnens und spendet Wasser aus einer großen Schale, das in ein Becken darunter fließt. Das kunstvolle Ensemble aus Marmor und Bronze ist nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern auch ein Denkmal, das an die Schrecken der Choleraepidemie erinnert.

DIE GÄNGEVIERTEL UND DER BÄCKERBREITERGANG

Die Cholera von 1892:

Das Jahr 1892 markiert einen düsteren Abschnitt in der Geschichte Hamburgs, als eine Choleraepidemie die Stadt heimsuchte. Die Krankheit breitete sich rasant aus, und die hygienischen Bedingungen in den überfüllten Gängevierteln begünstigten die Verbreitung des gefährlichen Erregers. Die Bevölkerung litt unter extremer Armut, unzureichenden sanitären Einrichtungen und mangelndem Zugang zu sauberem Wasser. Die Cholera forderte Tausende von Menschenleben und zwang die Stadt, drastische Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu ergreifen.

 

Die Gängeviertel:

 

Die Gängeviertel waren dicht besiedelte Wohnviertel im Herzen von Hamburg, geprägt von engen Gassen und kleinen, oft heruntergekommenen Häusern. Die hygienischen Bedingungen waren katastrophal, und die Menschen lebten in äußerst beengten Verhältnissen. Die Choleraepidemie von 1892 offenbarte die dringende Notwendigkeit von Reformen und führte zu einem Umdenken in Bezug auf Stadthygiene und städtische Planung.

 

Der Hygia-Brunnen als Mahnmal:

 

Der Hygia-Brunnen wurde als Reaktion auf die Choleraepidemie und die Zustände in den Gängevierteln geschaffen. Er erinnert die Bewohner und Besucher Hamburgs daran, wie wichtig es ist, für die Gesundheit der Bevölkerung zu sorgen. Der Brunnen wurde nicht nur als kunstvolles Element vor dem Rathaus platziert, sondern auch als Erinnerung an die Vergangenheit und als Mahnung für die Zukunft.

ABRISS DER GÄNGEVIERTEL FÜR EINE BESSERE HAMBURGER ZUKUNFT

Der Hygia-Brunnen im Hamburger Rathaus ist nicht nur ein ästhetisches Highlight, sondern auch ein bedeutendes Denkmal, das an die Cholera von 1892 und die sozialen Herausforderungen in den Gängevierteln erinnert. Er steht als Mahnmal für die Wichtigkeit von Gesundheit, Hygiene und sozialer Gerechtigkeit in einer Stadt, die aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernt, um eine bessere Zukunft zu gestalten.

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